Bundesverband
    25.07.2014

Neuer Bundesvorstand gewählt

Am 15.06.2014 fand in Oberleichtersbach der Bundesparteitag statt. Wichtigste Tagesordnungspunkte waren die Wahl des neuen Bundesvorstandes, die Diskussion des Wahlergebnisses der Europawahl sowie die Definition der Themenschwerpunkte der nächsten Monate. Bei der Wahl zum neuen Bundesvorstand wurde der bisherige Bundesvorsitzende, Dieter Burr, in seinem Amt bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurde Mathias Scheuschner, der gemeinsam mit der neu in den Vorstand gewählten Karin Heepen aus Erfurt die Stellvertretung von Dieter Burr übernehmen wird. Der gesamte Bundesvorstand besteht nun aus folgenden Mitgliedern:

- Dieter Burr, Bundesvorsitzender, Weissach (Baden-Württemberg), 1. v. rechts

- Mathias Scheuschner, Stellvertretender Bundesvorsitzender, Burgthann (Bayern), 3. v. links

- Karin Heepen, Stellvertretende Bundesvorsitzende, Erfurt  (Thüringen), 3. v. rechts

- Jonathan Geiss, Bundesschatzmeister, Mettlach  (Saarland), 1. v. links

- Ute Büschkens Schmidt, Beisitzer, Kuchelmiß (Mecklenburg-Vorpommern), 2. v. links

- Matthias Kohlstedt, Beisitzer, Kuchelmiß (Mecklenburg-Vorpommern), 2. v. rechts

Für die nächsten Monate ist es das erklärte Ziel, möglichst viele Mitglieder zur aktiven Mitarbeit zu motivieren. Hierzu sollen entsprechende Strukturen innerhalb der Partei geschaffen werden. Zudem wird AUF Kontakt zu anderen Parteien aufnehmen und mit ihnen die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit oder Fusion auszuloten. Entsprechend werden die Gespräche mit PBC (Partei bibeltreuer Christen), welche während des EU-Wahlkampfes ruhten, wieder aufgenommen.

Für Rückfragen:

AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie, Vorsitzender: Dieter Burr

Im Neuenbühl 7, 71287 Weissach

Telefon: 0 70 44 / 93 15 - 1 10

www.auf-partei.de

„Die Europawahl und der damit verbundene Europawahlkampf sind Vergangenheit.

Die Ergebnisse für uns in der AUF-Partei sind zum einen sehr erfreulich. Wir haben im Jahr 2014 gegenüber dem Jahr 2009 eine Steigerung unserer Stimmen um 13.000 erreicht und insgesamt 51.048 Stimmen errungen.

Die wesentlichen Stimmenzuwächse wurden in den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg erzielt, für diesen Zuwachs sind wir  sehr dankbar und freuen uns darüber.

Uns war es im Europawahlkampf wichtig und ich denke, dies ist auch deutlich geworden, dass wir die wichtigen christlichen Themen ansprechen, die unsere Gesellschaft massiv verändern und diese den Bürgern in Deutschland ins Gedächtnis gerufen haben. Hier geht es zum einen um die kulturzerstörende Kraft des Genderismus und die Stellung der Familie aus Mann und Frau  als zentrales Thema unser Gesellschaft.

Wir haben vor den Europawahenl und vor allem auch nach den Europawahlen viel  Zuspruch von engagierten  Christen erhalten, die uns Mut gemacht haben, weiter voran zu gehen und die in der AUF-Partei zentralen christlichen Werten in Ihrer gesellschaftspolitischen Darstellung weiter voran zu tragen.

An dieser Stelle ist noch darauf hinzuweisen, dass die anderen christlichen Kleinparteien  PBC und  christliche Mitte deutlich an Stimmen verloren haben.

Ich möchte unserer Spitzenkandidatin Christa Meves und  Prof. Münch und allen, die uns bei der Wahl  unterstützt haben,  herzlich Dank sagen.

 

Dieter Burr

Bundesvorsitzender“

Die aktuellen Wahlergebnisse sind auf der Bundeswahlleiterseite zu finden: www.bundeswahlleiter.de.

Gedanken zum Welt-Down-Syndrom-Tag 2014

Schön, dass es diesen Tag gibt, um uns „andere“ auf diese besonderen Menschen, denen mit dem zusätzlichen Chromosom auch – meistens – ein „Glücklich-Gen“ mitgegeben wurde und die mit ihrem strahlenden Lächeln etwas mehr Sonnenschein in unser aller Leben bringen. Aber auch erschreckend, dass ihn geben muss; solche Tage werden ja ausgerufen, um irgendeine bedrohte Art zu schützen…

Erschreckend, dass wir in Deutschland fast wieder da sind, wo wir nie, nie mehr hin wollten: Dass über das Leben anderer(!) Menschen(!) diskutiert wird, ob es wohl lebenswert sei oder nicht, „so ein Leben“;  und ob man diesen Menschen anderen Menschen zumuten kann.Noch schlimmer: dass eine Mutter zur Abtreibung gedrängt wird, weil die Kosten für die Abtreibung geringer seien als für die eventuelle Behinderung des Kindes (Quelle: http://www.kathtube.de/player.php?id=17564). Dass alte oder kranke Menschen beim Selbstmord assistiert werden, auch noch unter der Bezeichnung „in Würde sterben“, anstatt ihnen ein Leben in Würde bis zuletzt zu ermöglichen.

In dem Bewusstsein und der festen Überzeugung, dass wir nicht Herr über Leben und Tod sind, auch nicht über unser eigenes, und dass jeder Mensch und seine Lebensgeschichte einzigartig ist, treten wir ein für einen konsequenten Schutz jedes Menschen in jeder Lebensphase.

Birgit Graalfs

Zur Diskussion um den Bildungsplan 2015 in Baden-Württemberg

Immer schon waren Schulbücher nicht nur Träger des direkten Unterrichtstoffes, sondern auch Spiegel der Gesellschaft. So habe ich zum Beispiel das englische Wort „divorced“ (geschieden) erst bei einem Englandaufenthalt jenseits meiner Schulzeit kennengelernt – heute kennt es jeder Fünftklässler: Die Beispielfamilien in den Lesebüchern spiegeln halt die Lebenswirklichkeit der Kinder wieder.

Wenn allerdings gezielt Propaganda ins Schulbuch verpackt wird,  ist das meines Erachtens ein Zeichen von Demagogie und damit als unlauter und unrecht zu beurteilen.

Wir sind alle zu recht entsetzt, wenn wir Matheaufgaben aus der Zeit des 3. Reiches lesen nach dem Schema: „ein Schwachsinniger braucht täglich Lebensmittel für so und so viel Reichsmark; in Deutschland gibt es so und so viele Schwachsinnige; um wie viele Reichsmark schädigen sie das Deutsche Volk jährlich?“

Es befremdete uns Schüler, – ich besuchte eine Chinesisch AG – im chinesischen Erstklässler-Lesebuch Texte über den Großen Vorsitzenden Mao und seine Wohltaten für das Volk zu lesen.

Was aber geschieht unseren Kindern anderes, wenn sie in der 2. Klasse lesen üben  anhand eines Textes, der alle zur Zeit propagierten Formen des Zusammenlebens als gleich gültig, gut und darüber hinaus gleich häufig vorkommend suggeriert?? In meinen Augen ist das Gehirnwäsche!

Noch deutlicher tritt die Demagogie zutage zum Beispiel im Bildungsplan 2015, mit dem unsere grün-rote Landesregierung sich über die grundgesetzmäßige Zuständigkeit und das Recht der Eltern zur Erziehung ihrer Kinder hinwegsetzt. Unter dem kinderfreundlichen Deckmantel des Schutzes vor Kindesmissbrauch werden Grundschüler lange Zeit vor ihrem eigenen reifebedingten Interesse an sexuellen Themen mit Wissen konfrontiert, das sie nicht – wie propagiert – sicher und souverän macht, sondern das sie im Gegenteil beschämt, ekelt und verunsichert. 

Ich frage: Wozu muss ein Grundschüler, um sich gegen unerwünschte Annäherungsversuche Älterer selbstbewusst wehren zu können, wissen, dass es schön und gut sei, homosexuell zu empfinden? Dass Geschlechtsverkehr und sein Haustier streicheln eigentlich das Gleiche ist, nämlich Liebe? Reicht es dafür etwa nicht, dass ihm in der vertrauten Atmosphäre zuhause versichert wird, dass er immer „Nein“ sagen darf und soll, wenn irgendwer etwas mit ihm machen will, was er nicht möchte? Dass die Mutter oder der Vater Offenheit signalisieren, dann auf weitergehende Fragen einzugehen, wenn diese da sind?

Und ist es gerechtfertigt, dass der Staat wegen der paar wenigen Eltern, die hier versagen, allen die Verantwortung und letztlich die Erziehungsberechtigung entzieht?

Wir stehen dafür ein, dass das „Recht und die Pflicht der Eltern zur Erziehung ihrer Kinder“ mehr beinhaltet als Einverständniserklärungen zum Ausflug zur Schlittschuhbahn auszufüllen. Wer, wenn nicht die Eltern, die ihr Kind lieben, ist geeignet, ein Kind „seinem Weg gemäß“ zu erziehen (die Bibel: Sprichwörter 22.6), individuell, liebevoll und zukunftsorientiert? Wir als AUF-Partei treten dafür ein, dass auch in der Familienpolitik das Grundgesetz wieder beachtet wird, das sich unser Volk nach der Erfahrung des menschenverachtenden Nationalsozialismus gegeben hat und dem die Bürger der Ost-Bundesländer nach der weiteren Erfahrung des ebenso menschenverachtenden Kommunismus beigetreten sind.

In diesem Sinne stellen wir als AUF-Partei uns voll und ganz hinter die Initiatoren der Petition „kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“.

Denn es geht hier ausdrücklich NICHT darum, irgendwelche Menschen zu verunglimpfen, sondern erstens darum, dass unsere Kinder altersentsprechend unterrichtet werden sollen, und zweitens, dass nicht eine in Deutschland definitiv nicht diskriminierte Minderheit (unter 3%!!!) der Mehrheit ihre Denkweise diktieren darf.

Wer anderes über den Inhalt der Petition behauptet, beweist erstens, dass er deren Text nicht verstanden hat oder verstehen wollte, und zweitens tut er genau das, was er den Petitionsunterzeichnern ankreidet: unter dem Deckmantel des Antidiskriminierungsgesetzes diskriminiert er Menschen mit abweichenden Meinungen.

Ein eindrückliches Beispiel, wie weit die freie Meinungsäußerung Andersdenkender bereits eingeschränkt ist, und zwar sowohl in den Medien als auch in der Politik, ist der Umgang mit dem Initianten eben dieser Petition im Vergleich mit dem Umgang mit Herrn Hitzlsperger: Dieser erhält öffentliche Schelte, bzw. Totschweigen, jener wird von allen Seiten gelobt.

 

Vielleicht sollte in der Schule doch mehr Gewicht auf „Texte verstehen und richtig wiedergeben“ gelegt werden, denn was Hänschen einmal gelernt hat, wendet er vielleicht später auch an…

Birgit Graalfs

� AUF-Partei.de